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Fallbeispiel

Dies sei an einem Fallbeispiel aus der Praxis verdeutlicht:

Ein gutgelaunter Kraftfahrer bestieg sein Fahrzeug und fuhr los, nichts von dem ahnend, was auf ihn noch zukommen sollte.

Weil er in Eile war, übersah er wohl, dass die Fahrertür nicht vollständig eingerastet hatte. Nach dem Losfahren vom rechten Fahrbahnrand öffnete sie sich selbstständig, als das Fahrzeug aus der Schräg- in die Geradeausfahrt überging.

Da die Fahrbahn recht schmal war, schlug sie leicht gegen einen auf der gegenüberliegenden Seite parkenden PKW. Der Kraftfahrer hielt an und schaute nach. Er konnte im strömenden Regen keine Beschädigung des anderen Fahrzeugs feststellen. Deshalb nahm er an, dass die Berührung folgenlos geblieben sei und fuhr fort, ohne den "Unfall" zu melden und ohne seine Personalien zu hinterlassen.

Allerdings war der Vorfall beobachtet worden und deshalb meldete sich bei ihm schon bald die Polizei. An dem anderen PKW war ein erheblicher Blechschaden mit rotem Farbauftrag vorhanden. Da das Kraftfahrzeug unseres Kraftfahrers auch rot war, meinte die Polizei, man bräuchte nur 1+1 zusammenzuzählen. Die Staatsanwaltschaft meinte das wohl auch und erwirkte den Erlaß eines Strafbefehls, gegen den jedoch Einspruch erhoben wurde.

In der Hauptverhandlung drängte der Staatsanwalt darauf, dass der Einspruch zurückgenommen werden sollte, denn ansonsten werde eine härtere Strafe, als die im Strafbefehl zur Anwendung kommen.

Dieser Einschüchterungsversuch fruchtete  jedoch nicht, weil der Angeklagte davon überzeugt war, dass er durch eine leichte Berührung diesen Schaden nicht verursacht haben konnte.

Deshalb ordnete das Gericht die Einholung eines Gutachtens an, in dessen Ergebnis sich der Kfz-Sachverständige darin sicher war, dass dieser Schaden nicht durch das Kraftfahrzeug des Angeklagten verursacht worden sein konnte(er tippte auf einen Hydranten).

Für den Angeklagten zahlte sich die Beharrlichkeit  aus. Er wurde freigesprochen und sparte mehrere tausend Euro an Geldstrafe sowie Verfahrenskosten. Auch kam es nicht zum Ausspruch eines Fahrverbots, welches ihn als Selbstständigen besonders hart getroffen hätte.

Ihr Rechtsanwalt
Franz- Henning Huber

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